Buchkunst, künstlerische Gestaltungen bei der Buchherstellung.  

Die Buchkunst umfasst die

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Mittelalter und Frühe Neuzeit

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Miniatur aus der Manessischen Handschrift. Der Kodex aus der 1. Hälfte des 14. Jahrhunderts ist die schönste und berühmteste mittelalterliche Liederhandschrift.

Im Abendland lag im frühen Mittelalter die Buchherstellung ganz in der Hand der Mönche. Sie fertigten in den Klöstern Pergamenthandschriften und schmückten sie mit Initialen und Miniaturen. Mit größtem künstlerischem Aufwand entstanden die liturgischen Handschriften der Könige und Kaiser. Bei den ersten gedruckten

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18. Jahrhundert und Jugendstil

Im 18. Jahrhundert wurde zunächst für die Buchgestaltung der von Frankreich ausgehende Rokokostil charakteristisch. Bedeutende Künstler wie F. Boucher, H. F. Gravelot, J.-M. Moreau in Frankreich, D. Chodowiecki in Deutschland, W. Hogarth und W. Blake in England schufen Buchillustrationen im Stil des Rokoko, in denen auch rein dekorative

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20. und 21. Jahrhundert

Die Einführung modernster Satz-, Reproduktions- und Drucktechniken zur Herstellung von Büchern in hohen Auflagen stellte in der 2. Hälfte des 20. Jahrhunderts eine erneute Herausforderung an die Künstler dar. Zu den bedeutenden Buchkünstlern des 20. Jahrhunderts gehören die Schriftkünstler und Typografen

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Literatur

Die Buchillustration in Deutschland, Österreich u. der Schweiz seit 1945, hg. v. W. Tiessen, 6 Bde. (1968–89);
E. Geck: Grundzüge der Geschichte der Buchillustration (1982);
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Quellenangabe
Brockhaus, Buchkunst. http://brockhaus.at/ecs/enzy/article/buchkunst