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Bevölkerung, Handel und Gewerbe

Seit der Mitte des 11. Jahrhunderts setzten im gesamten Abendland bedeutsame Wandlungen in den Herrschafts- und Sozialverhältnissen wie auch im geistigen Selbstverständnis ein, die überkommene Ordnungen infrage stellten und neue

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Stadt und Land

Auf dem Lande löste sich die alte, auf wirtschaftliche Autarkie zugeschnittene Grundherrschaftsverfassung auf; an die Stelle der herrschaftlichen Eigenbewirtschaftung trat in zunehmendem Maße die Vergabe des Landes als Zinsgut (ähnlich der heutigen Pacht) bei gleichzeitiger

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Kirche und Adel

Der wirtschaftlich-soziale Wandlungsprozess wurde in seiner Frühphase von einer religiösen Erneuerungsbewegung (Kirchenreform) begleitet, die in scharfer Form gegen die in der Kirche eingerissenen Missstände, wie Verweltlichung des Klerus, Ämterkauf (Simonie) und Bruch der Zölibatsvorschriften, Stellung bezog. Getragen wurde die Bewegung zunächst v. a. von den Reformklöstern (Cluny, Gorze, Hirsau), bis mit Leo IX. (1049–54) ein Anhänger der Kirchenreform den päpstlichen Stuhl bestieg, der in zahlreichen Synoden die Anliegen der Reform aufgreifen ließ und ihnen kirchenrechtliche Autorität verlieh. Der Kampf gegen die

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Salische Herrscher

Mit Konrad II. (1024–39) war nach dem Aussterben der ottonischen Linie im Mannesstamm der erste Salier auf den Thron gelangt. Selbst einem der mächtigsten Geschlechter entstammend, förderte er die Erblichkeit der kleineren Lehen und schuf so ein Gegengewicht zu den einflussreichen Herzögen. Durch einen Erbvertrag mit König Rudolf III. von Burgund (993–1032) erwarb er das

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Lothar von Süpplingenburg

In freier Wahl wurde nach dem Tod Heinrichs V. der Herzog

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Staufische Herrscher

Zum neuen König gewählt wurde aber – unterstützt von einer kirchlichen Partei unter dem Erzbischof von Trier Albero von Montreuil – der Staufer Konrad III. (1138–52). Da Konrad die Herrschaft Heinrichs des Stolzen über zwei Herzogtümer nicht anerkannte, kam es zum Konflikt. Heinrich wurde geächtet; Bayern wurde 1138 dem Babenberger Markgrafen Leopold IV. von Österreich, Sachsen 1139 dem Askanier Albrecht dem Bären übertragen. Auch nach dem Tod Heinrichs des Stolzen (1139) konnte der Streit nicht entschieden werden, obwohl 1142 sein Sohn,

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Otto von Braunschweig

Der frühe Tod Kaiser Heinrichs kurz vor der Abreise zu einem Kreuzzug 1197 stürzte

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Fürstenprivilegien Friedrichs II.

Erst jetzt überwand Papst Innozenz III. seine beständige Abneigung gegen die Staufer und unterstützte den jungen Sohn Heinrichs VI., Friedrich II. von Sizilien (1212–50), als König gegen Otto IV. Die Niederlage, die der Welfe als Bundesgenosse des englischen Königs gegen Frankreich

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Kunst und Kultur

Inzwischen hatten sich die deutsche Herrschaft und Kultur durch die deutsche Ostsiedlung weit ausgedehnt. Um die Mitte des 12. Jahrhunderts hatte

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Quellenangabe
Brockhaus, Das Zeitalter der Salier und Staufer (1024–1254). http://brockhaus.at/ecs/enzy/article/deutsche-geschichte/das-zeitalter-der-salier-und-staufer-1024-1254