Das ungelöste Südossetienproblem eskalierte im August 2008 in militärischen Auseinandersetzungen, die zur bewaffneten Intervention Russlands führten (»Kaukasus-Krieg«). Unter französischer Vermittlung akzeptierten Russland und Georgien eine Waffenruhe, später einen EU-Friedensplan. Russland erkannte die staatliche Unabhängigkeit von Südossetien und Abchasien an, was international jedoch keine Akzeptanz fand. Georgien trat aus der Gemeinschaft Unabhängiger Staaten aus. Neuer georgischer Regierungschef wurde am 1. 11. 2008 der Diplomat Grigol Mgaloblischwili (* 1973). Er trat bereits im Februar

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Quellenangabe
Brockhaus, Der »Kaukasus-Krieg« und die Folgen. http://brockhaus.at/ecs/enzy/article/georgien/geschichte/der-kaukasus-krieg-und-die-folgen