Kernkraftwerk, Abkürzung KKW, allgemeinsprachlich Atomkraftwerk, Abkürzung AKW. Ein Kernkraftwerk ist ein mit Kernreaktor(en) betriebenes Dampfkraftwerk zur Umwandlung von Kernenergie in

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Aufbau und Wirkungsweise

Ein Kernkraftwerk mit DWR hat zwei hintereinandergeschaltete Kühlkreisläufe. Im Reaktorkühlsystem (Primärkreislauf) fördern Hauptkühlmittelpumpen das unter hohem Druck (15–16 MPa) stehende Reaktorkühlmittel (boriertes leichtes Wasser im unterkühlten Zustand) in den Reaktordruckbehälter, wo es beim Durchtritt durch den Reaktorkern erwärmt und einem Dampferzeuger zugeführt wird; von hier wird es wieder zum Reaktordruckbehälter zurückgeleitet. Im Dampferzeuger übertragen die vom Reaktorkühlmittel durchströmten Heizrohre die Wärme an das Wasser des Speisewasser-Dampf-Kreislaufs (Sekundärkreislauf), das unter geringerem Druck steht und verdampft wird. Abhängig von der Leistung des

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Betrieb

Kernkraftwerke werden in Deutschland für eine Lebensdauer von 40 Jahren ausgelegt. Wegen ihrer niedrigen Brennstoffkosten werden sie vorwiegend in der Grundlast eingesetzt. Abgesehen von einem mehrwöchigen

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Sicherheit

Die in Kernkraftwerken großer Leistung im Laufe eines Betriebsjahres in einer Menge von mehreren 100 kg entstehenden Spalt- und Aktivierungsprodukte stellen ein hohes Gefährdungspotenzial dar. In der Anlage werden deshalb Strahlenschutzbereiche in der Form von Kontroll- und Sperrbereichen eingerichtet, in die Personen nicht unkontrolliert hineingelangen können. Diese Bereiche dürfen nur für bestimmte Tätigkeiten (Betrieb und Wartung) und nur unter Einhaltung bestimmter Schutzmaßnahmen (spezielle Kleidung, Tragen von Strahlungsmessgeräten) betreten werden und können nur nach Kontrolle auf Kontamination (Verunreinigung mit radioaktiven Stoffen)

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Quellenangabe
Brockhaus, Kernkraftwerk. http://brockhaus.at/ecs/enzy/article/kernkraftwerk