Konzentrationslager [wohl zu englisch concentration camp], Abkürzung KZ, Massenlager, die Elemente des Arbeits-, Internierungs- und Kriegsgefangenenlagers sowie des Gefängnisses und Ghettos vereinigen; dienten

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Ausbau der Konzentrationslager

Nach dem Reichstagsbrand (27. 2. 1933) wurden auf der Grundlage der »Verordnung zum Schutz von Volk und Staat« (28. 2.), die Hitler zur Außerkraftsetzung der Grundrechte in Deutschland diente, politische Gegner (Kommunisten, Sozialdemokraten u. a.) in polizeiliche »Schutzhaft« genommen oder von der SA und SS willkürlich verhaftet. Erste Konzentrationslager errichteten

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Häftlinge

Ab 1935 wurden neben tatsächlichen oder vermeintlichen politischen Gegnern Personengruppen inhaftiert, die aus rassischen, religiösen oder »sozialen« Gründen zu »(Volks-)Gemeinschaftsfremden« und »Volksschädlingen« erklärt wurden (Juden, Sinti und Roma, Geistliche, Bibelforscher, »Arbeitsscheue« und »Asoziale«, Gewohnheitsverbrecher, Homosexuelle). Der gewaltsame »Anschluss« Österreichs an das Deutsche Reich und die Novemberpogrome 1938

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Kenntnisstand der Zivilbevölkerung

Möglichkeiten, von der Existenz der Konzentrationslager und den Zuständen in ihnen Kenntnis zu nehmen, bestanden bis zum Ausbruch des

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Literatur

N. Wachsmann: KL. Die Geschichte der nationalsozialistischen Konzentrationslager (2016).
S. Hördler: Ordnung u. Inferno. Das KZ-System im letzten Kriegsjahr (2015); 
Welt der Lager. Zur »Erfolgsgeschichte«
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Quellenangabe
Brockhaus, Konzentrationslager. http://brockhaus.at/ecs/enzy/article/konzentrationslager