Die neuen Herrscher, die die Hauptstadt nach Hanyang (Seoul, »Hauptstadt«) verlegten, entmachteten den buddhistischen Klerus, führten weitreichende Reformen durch und bestimmten den Neokonfuzianismus zur Staatsphilosophie. Mithilfe einer begüterten Amtselite (Yangban) wurde nach chinesischem Muster ein Staatsapparat geschaffen, der der Dynastie ein über fünfhundertjähriges Bestehen sicherte. Das 15. Jahrhundert war eine Epoche des wirtschaftlichen Aufschwungs (Landreformen, neue

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Quellenangabe
Brockhaus, Chosŏndynastie. http://brockhaus.at/ecs/enzy/article/korea-30/geschichte/chosondynastie