Mauretanien, französisch Mauritanie [mɔritaˈni], amtlich arabisch Al-Djumhurijja

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Landesporträt

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Mauretanien: Flagge

Der Halbmond sowie die Farbe Grün auf

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Geografie

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Landschaft

Mauretanien grenzt im Westen an den Atlantischen Ozean, im Nordwesten an Marokko (Westsahara), im Norden an Algerien, im Osten und Süden an Mali sowie im Süden

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Klima

Mauretanien hat weitgehend trockenes, subtropisches Wüstenklima mit gelegentlichen Niederschlägen im Winter.

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Vegetation

Am Senegal herrscht Überschwemmungssavanne (mit Dumpalmen, Palmyrapalmen, Affenbrotbäumen) vor, nördlich anschließend

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Tierwelt

Insbesondere die Küsten- und Überschwemmungsgebiete werden intensiv von Brutvögeln genutzt. Der zum UNESCO-Weltnaturerbe gehörende Nationalpark Banc d'Arguin besticht

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Gesellschaft

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Bevölkerung

Mauretanien gehört mit durchschnittlich 4 Einwohnern/km2 zu den am dünnsten besiedelten Ländern der Erde; die Bevölkerungsverteilung ist jedoch sehr unausgewogen. Hauptsiedlungsgebiet ist der Süden, während das Gebiet

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Religion

Die Verfassung bestimmt den Islam zur Staatsreligion; die verfassungsmäßig garantierten Individualrechte

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Politik und Recht

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Politik

Nach der durch Referendum vom 12. 7. 1991 angenommenen Verfassung (am 25. 6. 2006 per Referendum revidiert) ist Mauretanien eine präsidiale Republik. In

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Nationalsymbole

Die in der Verfassung vom 22. 3. 1959 verankerte Nationalflagge zeigt in der Mitte des grünen Tuchs den steigenden gelben Halbmond mit

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Parteien

Im Zuge der politischen Umwälzungen der letzten Jahre kam es auch zu Veränderungen in der

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Gewerkschaften

Neben der staatlich kontrollierten Union des Travailleurs de Mauritanie (UTM) existieren

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Militär

Die Gesamtstärke der Wehrpflichtarmee (Dienstzeit 24 Monate) beträgt etwa 15 850, die

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Verwaltung

Mauretanien ist in 12 Regionen (Wilajate) und die Hauptstadtregion Nouakchott (mit

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Recht

Das 1961 nach französischem Vorbild kodifizierte Recht (mit parallel existierenden Schariagerichten)

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Bildungswesen

Es besteht allgemeine Schulpflicht vom 6. bis 14. Lebenjahr. Das Schulsystem

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Medien

Die Medienlandschaft verhältnismäßig ist vielfältig, die Pressefreiheit gewährleistet. Informelle Themenverbote und Druck auf Journalisten schränken die Berichterstattung jedoch ein. 

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Wirtschaft

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Wirtschaft

Mit einem Bruttonationaleinkommen (BNE) von (2017) 1 100 US-$ je Einwohner zählt Mauretanien zu den Ländern mit niedrigem Einkommen. Die Wirtschaft des

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Landwirtschaft

In der Landwirtschaft, die vornehmlich der Selbstversorgung dient, arbeiten 76,1 % der Erwerbstätigen; sie erwirtschaften 27,4 % des Bruttoinlandsprodukts (BIP). Ackerbau wird überwiegend im Tal des Senegal-Flusses betrieben. Das wichtigste Anbauprodukt ist Reis;

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Bodenschätze

Mauretanien gehört neben der Republik Südafrika zu den größten Eisenerzproduzenten Afrikas (Abbaumenge 2016: 13,3 Mio. t) und ist einer der

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Industrie

In der verarbeitenden und in der Bauindustrie werden rund 17,8 % des

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Tourismus

Tourismus spielt immer noch eine marginale Rolle. Hinderlich für eine touristische Entwicklung ist neben der fehlenden

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Verkehr

Nur das Gebiet um Nouakchott und die landwirtschaftliche Anbauzone am Senegal sind verkehrsmäßig relativ gut erschlossen. Eine

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Geschichte

Seit dem 4. Jahrhundert n. Chr. wanderten in das heutige Mauretanien von Norden her Berber ein, die im 11. Jahrhundert islamisiert wurden. Nach dem Zusammenbruch des Reiches der Almoraviden (1147) blieb der Nordteil des Landes in loser Abhängigkeit von Marokko, der Südteil gehörte zum Reich Mali. 1448/49 errichteten die Portugiesen an der Baie du Lévrier das Fort Arguin. Es folgten spanische, holländische und britische Niederlassungen an der mauretanischen Küste. Frankreich eroberte nach 1900 das heutige Mauretanien zur Abrundung seines Kolonialbesitzes in Nord- und

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Kultur

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Quellenangabe
Brockhaus, Mauretanien. http://brockhaus.at/ecs/enzy/article/mauretanien