Merkantilismus [französisch, zu lateinisch mercari »Handel treiben«] der, -, zusammenfassende Bezeichnung für die zwischen dem 16. und 18. Jahrhundert durch Interventionismus und Dirigismus geprägten Eingriffe des Staates in den Wirtschaftsprozess sowie für bestimmte, in sich nicht geschlossene wirtschaftstheoretische und -politische Konzeptionen. Der von A. Smith in der 2. Hälfte des 18. Jahrhunderts geprägte Ausdruck wurde später zur allgemeinen Bezeichnung für die Wirtschaftspolitik dieser Zeit; heute ist indes umstritten, ob von einer eigenständigen merkantilistischen Wirtschaftspolitik die Rede sein kann.

Wirtschaftliche Umorientierung im 16./17. Jahrhundert: Eine der

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Werke

Weiterführende Literatur:

F. Blaich: Die Epoche des Merkantilismus (1973);
Europäische Wirtschaftsgeschichte, hg. v.
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Quellenangabe
Brockhaus, Merkantilismus. http://brockhaus.at/ecs/enzy/article/merkantilismus