Neurinom

Neurinom [zu griechisch ís, inós »Sehne«, »Gewebefaser«] das, -s/-e, Schwannom,

gutartiger Bindegewebetumor, der von Zellen der Schwann-Scheide ausgeht; tritt v. a. an Hirnnerven (in 60 % der Fälle als Akustikusneurinom am Hörnerv), an den Nervenwurzeln des Rückenmarks und an peripheren Nerven auf. Durch Nervenverdrängung kann es zu Schmerzen und entsprechenden Funktionsausfällen (beim Akustikusneurinom z. B. zu Taubheit) kommen.

Quellenangabe

Brockhaus Enzyklopädie Online, Neurinom. https://brockhaus.de/ecs/enzy/article/neurinom (aufgerufen am 2025-04-06), NE GmbH Brockhaus

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