Osmanisches Reich [nach Osman I.], veraltet Ottomanisches Reich, das türkische Reich

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Entstehung und Aufstieg des Osmanischen Reiches

Nach der Eroberung durch die Mongolen (1243) und der allmählichen Auflösung des anatolischen Seldschukenreiches entstand in Nordwestanatolien ein Grenzfürstentum unter dem ogusischen Stammesführer Ertogrul († 1280) und seinem Sohn, Osman I. Ghasi (seit etwa 1300 selbstständiger Fürst), nach dem das spätere Reich und seine herrschende Dynastie benannt wurden. Die Osmanen breiteten sich allmählich in Kleinasien aus. 1326 eroberten sie unter Osmans Sohn Orhan (1326–60) Prusa (heute Bursa), das sie als Hauptstadt einrichteten, überschritten

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Das Osmanische Reich – eine Großmacht im 15. und 16. Jahrhundert

Das Reich erhielt mit Konstantinopel eine neue Hauptstadt, die durch Umsiedlung von Muslimen und Christen rasch bevölkert und zum politischen und wirtschaftlichen Zentrum des Landes wurde. Die Ernennung von Gennadios II. zum Patriarchen (Amtseinführung 1454) bedeutete für die griechisch-orthodoxe Kirche ihr gesichertes Fortbestehen als religiöse wie zivile Autorität. In den folgenden hundert Jahren erlangte das Osmanische Reich seine größte Macht und Ausdehnung (Türkenkriege). Die Voraussetzungen hatte noch Mehmed II. gelegt, als er 1459 Serbien annektierte, 1461 Trapezunt

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Das Ende des Osmanischen Reiches

Am 10.8.1920 unterzeichnete die Regierung des Sultans Mehmed VI. den Friedensvertrag von Sèvres, der die Auflösung des Osmanischen Reiches besiegelte. Die Alliierten beschränkten das Herrschaftsgebiet des Sultans im Wesentlichen auf Mittel- und Nordanatolien sowie auf die Umgebung von Istanbul bis zur Çatalcalinie (Çatalca). Neben Gebietsabtretungen großen

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Weitere Medien

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Quellenangabe
Brockhaus, Osmanisches Reich. http://brockhaus.at/ecs/enzy/article/osmanisches-reich