Nachdem 1997 Bestrebungen einer Bürgerinitiative, durch eine Verfassungsänderung eine Wiederwahl von Präsident Ramos zu erwirken, vom Obersten Gericht für unzulässig erklärt worden waren, fanden am 11. 5. 1998 Präsidentschaftswahlen statt, aus denen der Schauspieler und bisherige Vizepräsident J. E. Estrada, der sich als »Anwalt der Armen« präsentierte, als Sieger hervorging (Amtsantritt als Staatspräsident am 30. 6. 1998). Gegen ihn richteten sich bald innenpolitische Proteste, u. a. wegen seines Versuchs, durch eine Verfassungsänderung ausländischen Investoren größere wirtschaftliche Spielräume zu eröffnen und die Macht des Präsidenten

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Quellenangabe
Brockhaus, Jüngere Entwicklungen. http://brockhaus.at/ecs/enzy/article/philippinen/geschichte/jungere-entwicklungen