Um die Burgen Köpenick (genannt 1209) und Spandau (genannt 1197) entstanden im 12. Jahrhundert Siedlungen, etwa 1180/1200 die auf der Spreeinsel gelegene Fernhandelssiedlung Cölln (erste urkundliche Erwähnung 1237) sowie auf dem rechten Spreeufer Berlin (erste urkundliche Erwähnung 1244). Nach der Eroberung des Spreegebiets um 1200 veranlasste der in diesem Gebiet zunehmende Handel die askanischen Markgrafenbrüder Johann I. (1225–66) und Otto III. (1225–67) von Brandenburg zwischen 1230 und 1240 zur Verleihung des Stadtrechts an die bereits vorhandenen vorstädtischen Siedlungen Cölln und Berlin

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Quellenangabe
Brockhaus, Geschichte. http://brockhaus.at/ecs/enzy/article/berlin-20/geschichte