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Wirtschaft

China hat (nach den USA) die zweitgrößte Volkswirtschaft der Welt. Das chinesische Wirtschaftssystem befindet sich seit Ende der 1970er-Jahre in einem tiefgreifenden Wandel, in dessen Mittelpunkt der Übergang von zentralen zu dezentralen Lenkungsmechanismen und eine Auffächerung der Eigentumsstruktur stehen.

Wirtschaftsreformen: Seit 1992 heißt das Ziel »sozialistische Marktwirtschaft mit chinesischen Merkmalen«. Die damit verbundene Umstrukturierung der Wirtschaft führte ab 1978 zu ungewöhnlich hohen jährlichen Wachstumsraten. So hat sich das Bruttoinlandsprodukt (BIP) zwischen 1978 und 2003 verdreißigfacht. Das Wirtschaftswachstum blieb auch

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Landwirtschaft

14 % der Gesamtfläche sind als Ackerland und 42 % als Weideflächen ausgewiesen; die restliche Landesfläche entfällt auf andere Nutzungsarten (Siedlungsflächen, Wälder) oder Brachland (Wüsten, Hochgebirgsregionen). Die relativ geringe landwirtschaftliche Nutzfläche erschwert das Schritthalten des landwirtschaftlichen Produktionszuwachses mit der jährlich um fast 6 Mio. Einwohner wachsenden Bevölkerung. Durch ländliche Industrialisierung und Ausdehnung der Städte ist die Anbaufläche auf rd. 0,1 ha pro Kopf der Bevölkerung zurückgegangen. Hierdurch wurden eine ständige Intensivierung der Anbaumethoden und ein steigender Einsatz von Kunstdünger

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Bodenschätze

China gehört zu den Staaten der Erde, die mit einem reichen Maß an Bodenschätzen ausgestattet sind. Unter den 163 Typen

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Energiewirtschaft

In der Volksrepublik China wird etwa ein Viertel der weltweiten Primärenergie verbraucht. Der nationale Verbrauch hat sich seit 2008 um fast die Hälfte erhöht, pro Einwohner erreicht er allerdings nur ein Drittel des US-amerikanischen Niveaus. Auf der anderen Seite steht China heute für

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Industrie

Die industrielle Struktur des Landes war bis 1949 auf relativ wenige Industriezweige und vor allem auf eine Konzentration der Standorte im Küstenraum beschränkt. Beispielsweise waren Leicht- und Textilindustrie seit dem 19. Jahrhundert in Schanghai konzentriert. Industrieregionen entwickelten sich zuerst entlang des Jangtsekiang. Schwerindustrie entstand im Nordosten und begann sich auch im Norden zu entwickeln. Nach 1949 unternahm die Volksrepublik erhebliche Anstrengungen für eine ausgeglichenere Industriestruktur und Standortverteilung.

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Tourismus

Der Tourismus war in China bis Mitte der 1970er-Jahre so gut wie unbekannt, nur ideologisch nahestehende Gäste und berufliche Spezialisten durften das Land besuchen. Sobald sich China in den 1980er-Jahre öffnete,

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Verkehr

Der Norden und Nordosten sowie einige Regionen an der Ostküste sind relativ gut an das Schienennetz angeschlossen, während in Süd- und Westchina Eisenbahnstrecken fehlen. Nahezu alle Hauptstrecken sind durch einen oder mehrere Engpässe gekennzeichnet, die den Transport erheblich behindern können. In den östlichen Provinzen sind viele Strecken überlastet. Der Ausbau der Nord-Süd-Eisenbahnverbindungen sowie

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Quellenangabe
Brockhaus, Wirtschaft. http://brockhaus.at/ecs/enzy/article/china-30/wirtschaft-und-verkehr