Nach dem Sturz Ubicos wurde mit der Verabschiedung einer demokratischen Verfassung und der Wahl Juan José Arévalos (* 1905, † 1990; 1945–51) zum Präsidenten eine Reformperiode eingeleitet, die Jacobo Arbenz Guzmán (* 1913, † 1971; 1951–54) fortsetzte (Enteignung in- und ausländischer Großgrundbesitzer, von der besonders die UFCO betroffen war; Anhebung des Mindestlohns). 1954 unterstützten die USA, die v.a. die Interessen der UFCO bedroht sahen, den Putsch von Carlos Castillo Armas (* 1914, † 1957), der als Präsident (1954–57) u.a. Parteien und Gewerkschaften verbot und die alten

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Quellenangabe
Brockhaus, Reformversuche und Bürgerkrieg. http://brockhaus.at/ecs/enzy/article/guatemala-20/geschichte/demokratisierun-und-burgerkrieg