Plakat [aus niederländisch plakkaat, von gleichbedeutend französisch placard, zu plaquer »verkleiden«,

(11 von 57 Wörtern)
Möchten Sie Zugriff auf den vollständigen Artikelinhalt?

Geschichte der Plakatkunst

Das Plakat entwickelte sich seit der 2. Hälfte des 15. Jahrhunderts aus Anzeigen, Flugblättern und Handzetteln. Nur zögernd setzte die Illustration ein. Die Plakatproduktion des 16.–18. Jahrhunderts wurde hauptsächlich vom Schaustellerplakat bestritten. Erste Plakate für Produkte,

(33 von 231 Wörtern)

Plakate der Jahrhundertwende

Um die Jahrhundertwende haben die Jugendstilkünstler Eugène Grasset (* 1845, † 1917) und A. Mucha in Frankreich einen spezifischen Plakatstil mit fließenden, ornamentalen Linien und neuen Schriftformen geschaffen, der in Europa großen Einfluss hatte. In München vertraten diese Richtung u. a.

(37 von 264 Wörtern)

Tendenzen

Kubistische Tendenzen spiegelten sich in der Plakatkunst Frankreichs wider, z. B. A. M. Cassandre. Die künstlerische Avantgarde in Europa zwischen den beiden Weltkriegen entwickelte eine revolutionäre Formensprache in der Plakatgestaltung, durch die kompromisslose Anwendung von Groteskschriften und die Ablösung der Illustration durch Fotografie. In Deutschland war der Dadaist K. Schwitters ein Befreier von historischen typografischen Ordnungen; J. Heartfield nutzte die Fotomontage für Plakate zur politischen Agitation. Pionier der Fotoplakate war auch J. Tschichold mit seinen Filmplakaten für den Münchener Phoebus-Palast. Er setzte sich auch als

(80 von 693 Wörtern)

Quellenangabe
Brockhaus, Plakat. http://brockhaus.at/ecs/enzy/article/plakat