Erde, Zeichen ♁, nach Merkur und Venus der 3. Planet unseres

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Astronomie

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Bahnbewegung

Die Erde bewegt sich in 365,256 Tagen (siderisches Jahr) auf einer nahezu kreisförmigen Ellipsenbahn (Erdbahn) um die als ruhend angenommene Sonne, wobei sie

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Erde-Mond-System

Die Erde wird von einem vergleichsweise großen Trabanten umrundet, dem Mond, dessen Masse rd. 1⁄81 Erdmasse beträgt. Infolge

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Erdrotation

Neben ihrer Bahnbewegung führt die Erde eine von dieser unabhängige Drehung um ihre eigene Körperachse (Erdachse) aus. Diese Rotation der Erde erfolgt von Westen nach

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Abplattung des Erdkörpers

Die Erdrotation hat zu einer Abplattung des Erdkörpers geführt, die sich

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Jahreszeiten

Die um 66° 34 gegen die Ekliptik geneigte Erdachse lässt außerdem

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Geodäsie

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Messverfahren

Größe und Gestalt der Erde werden durch die Verfahren der Geodäsie

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Dimensionen der Erde

Die Erde hat in erster Näherung die Gestalt einer Kugel mit dem Radius r

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Geophysik

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Schwerefeld der Erde

Da die Materie im Erdinneren nachgiebig gegen lang andauernde Kräfte ist, hat die Erdfigur im Großen eine Gestalt, deren Oberfläche

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Anomalien

Das mit Methoden der Satellitengeodäsie und der Gravimetrie bestimmte Schwerefeld der Erde weist gegenüber dem Schwerefeld

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Geophysikalische und solarterrestrische Erscheinungen

Die Erde ist umgeben vom erdmagnetischen Feld, das wie ein Schutzschirm gegen die gefährliche Partikelstrahlung

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Aufbau der Erde

Die tiefsten Bohrlöcher (auf der Halbinsel Kola über 12 000 m und das abgeschlossene kontinentale Tiefbohrprogramm in der Oberpfalz 9 101 m)

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Erdkruste

Die Erdkruste ist fest und spröde. Man kann zwei verschiedene Typen unterscheiden: die auch den Schelf umfassende kontinentale Kruste und die die Böden der Ozeane bildende

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Erdmantel

Der Erdmantel wird durch die Mohorovičić-Diskontinuität (»Moho«) von der Erdkruste getrennt. Hier springt die Geschwindigkeit der seismischen P-Wellen (Erdbeben) von etwa 6,5 auf 8,0 km/s. Der Erdmantel reicht bis

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Erdkern

Unterhalb einer weiteren markanten Unstetigkeitsfläche, der Wiechert-Gutenberg-Diskontinuität, beginnt in 2 900 km Tiefe der auch als Siderosphäre oder Barysphäre bezeichnete Erdkern, der eine deutliche Zweiteilung zeigt: Der

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Lithosphäre und Asthenosphäre

Die gesamte, etwa 100 km mächtige, bis zur Obergrenze der Asthenosphäre reichende feste Gesteinshülle wird als Lithosphäre bezeichnet. Sie erfasst folglich die Erdkruste und den äußeren Teil des Erdmantels und besteht aus einer Anzahl größerer und

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Geografie

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Land- und Wasserfläche

Die Erdoberfläche misst rd. 510 Mio. km2, davon sind 361 Mio. km2 (70,8 %) Wasserfläche,

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Größte Höhe und Tiefe

Die höchste Landerhebung ist der Mount Everest (8 850 m über dem Meeresspiegel),

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Nutzung

Von der gesamten Landfläche gelten gegenwärtig etwa 91 Mio. km2

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Forschungsdisziplinen

Geologie, Petrologie, Mineralogie und zum Teil die Geophysik erforschen vorwiegend die Lithosphäre

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Wissenschafts-, Religions- und Kulturgeschichte

In den Kosmogonien der einzelnen Kulturen wird die Erde dargestellt als

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Antike Erdvorstellungen – Zusammensetzung und Gestalt

Für Hesiod war die Erdscheibe ein vom Okeanos umgebener Kreis inmitten der aus Himmel und Unterwelt bestehenden Hohlkugel. Thales von Milet fasste die Erde wohl

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Antike Erdvorstellungen – Zonen, Größe

Die Erde war bei Platon und den Pythagoreern durch zwei sich kreuzende Ringströme (Okeanos und Acheron) in vier Erdinseln unterteilt (Ökumene, Periöken, Antipoden, Antöken), während Aristoteles und vermutlich Eudoxos von

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Entwicklung des modernen Bilds der Erde

Durch das Studium der Schriften des Aristoteles und Ptolemäus wurden vom 12./13. Jahrhundert an die antiken Vorstellungen von der Erdgestalt erneuert. Die Geschlossenheit des aristotelischen Systems verhinderte dann allerdings eine rasche Anerkennung des heliozentrischen Weltsystems

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Definition des Geoids

P. S. de Laplace (1802), C. F. Gauss (1828), F. W. Bessel (1837) erkannten, dass die Annahme eines ellipsoidischen Erdmodells bei

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20. Jahrhundert

Die an die Kontinentalverschiebungstheorie A. Wegeners anknüpfende Theorie der Plattentektonik hat seit Ende

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Mythologie

In der Mythologie wird die Erde meist als weibliche, mütterliche Gottheit vorgestellt, die Leben und Fruchtbarkeit spendet, indem sie Pflanzen, Tiere und Menschen aus sich gebiert; häufig auch als Unterweltgöttin, die das Leben wieder in sich zurücknimmt. Sie galt als heilig, ebenso wie alles Leben. Sie war

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Literatur

E. J. Tarbuck, F. K. Lutgens: Allgemeine Geologie (92009);
R. Meißner: Geschichte
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Quellenangabe
Brockhaus, Erde. http://brockhaus.at/ecs/enzy/article/erde