Im Januar 1993 ratifizierte das isländische Parlament den Vertrag über den Europäischen Wirtschaftsraum (EWR), im Januar 1994 schloss Island mit der EU ein Abkommen über Fischerei und Umweltschutz und wurde 1995 Mitglied des Ostseerates. 2001 trat in Island das Schengener Abkommen in Kraft.

In dem von häufig wechselnden Koalitionskabinetten regierten Island bildeten 1991 die Unabhängigkeitspartei (SF) und die Sozialdemokratische Partei (AF) die Regierung unter Ministerpräsident Davíð Oddsson (* 1948, SF), der dreimal wiedergewählt wurde. Seit 1995 stand er an der Spitze

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Quellenangabe
Brockhaus, Island und Europa. http://brockhaus.at/ecs/enzy/article/island/geschichte/island-und-europa