Uganda, amtlich englisch Republic of Uganda [rɪˈpʌ

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Landesporträt

Uganda ist eine präsidiale Republik in Ostafrika mit der Hauptstadt Kampala. Das Land ist ein Binnenstaat nördlich des Victoriasees und wird überwiegend von einem Hochplateau eingenommen. Die Lage am Äquator bedingt ein tropisches Klima, das aber durch

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Geografie

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Landschaft

Uganda grenzt im Norden an Südsudan, im Osten an Kenia, im Süden an Tansania und Ruanda und im Westen an die Demokratische Republik Kongo. Der größte Teil Ugandas besteht aus einem 1 000 bis 1 500 m über dem Meeresspiegel gelegenen Plateau, das von zahlreichen Flüssen durchzogen ist

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Klima

Der größte Teil des Landes erhält ganzjährig Niederschläge (1 000–1 500 mm) mit

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Vegetation und Tierwelt

Die natürliche Vegetation wird durchweg von Breitlaubgehölzfluren (Übergang von der Feucht- zur Trockensavanne) mit lichtem

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Gesellschaft

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Bevölkerung

Die Bevölkerung setzt sich aus etwa 50 Ethnien zusammen, zwei Drittel davon zählen zu den Bantuvölkern. Die größten Gruppen sind die Ganda, Nkole, Soga und Kiga. Im Norden dominieren nilotische Sprachen; größte Gruppen dort sind die Teso, Lango und Acholi. Im

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Religion

Die Verfassung garantiert die Religionsfreiheit und schließt die Etablierung einer Staatsreligion ausdrücklich aus. Alle Religionsgemeinschaften sind rechtlich gleichgestellt. Laut Zensus

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Politik und Recht

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Politik

Nach der am 8.10.1995 in Kraft getretenen Verfassung (mehrfach revidiert) ist Uganda eine präsidiale Republik. Staatsoberhaupt, Oberbefehlshaber der Streitkräfte und oberster Inhaber der Exekutive

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Nationalsymbole

Die Nationalflagge wurde am Tag der Unabhängigkeit erstmals gehisst. Sie zeigt in waagerechten Streifen zweimal die Farbfolge Schwarz-Gelb-Rot. In der Mitte steht in einer weißen Scheibe ein zum Mast schauender

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Parteien

Neben dem dominierenden National Resistance Movement (NRM, gegründet 1981) spielen u. a.

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Gewerkschaften

Dachverbände sind die National Organization of Trade Unions (NOTU) und die

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Militär

Die Gesamtstärke der Armee beträgt (2019) rd. 50 000 Mann, die der paramilitärischen

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Verwaltung

Uganda ist in vier Regionen (Nord-, West-, Ost- und Zentralregion) mit

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Recht

Die Rechtsprechung folgt englischem Vorbild, wird jedoch durch das in der Kolonialzeit definierte, lokal unterschiedliche

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Bildungswesen

Es besteht allgemeine Schulpflicht für Kinder im Alter von 6 bis 13 Jahren. Die Bildungseinrichtungen

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Medien

Die Pressefreiheit ist gesetzlich eingeschränkt. Die freie Berichterstattung wird immer wieder, auch mit Gewalt, behindert.

Presse: Größte Tageszeitung ist die staatliche »New Vision« mit ihren

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Wirtschaft

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Wirtschaft

Obwohl Uganda seit 20 Jahren wirtschaftspolitische Stabilität und ein kontinuierliches Wirtschaftswachstum von jährlich 5–10 % verzeichnet, gehört das Land  zu den ärmsten Staaten der Welt. Der überwiegende Teil der Bevölkerung lebt in

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Landwirtschaft

Der Agrarsektor ist der dominierende Wirtschaftszweig; er trägt einen großen Teil zur Entstehung des Bruttoinlandsprodukts (BIP) bei (2017: 24,9 %) und beschäftigt über zwei Drittel der Erwerbstätigen. Die volkswirtschaftliche Bedeutung des Agrarsektors sank jedoch zugunsten des Dienstleistungs- und des Industriesektors. Seine Abhängigkeit vom langjährigen Hauptexportprodukt Kaffee

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Tourismus

Der Tourismus ist ein wichtiger Devisenbringer, die Touristenzahlen sind in den letzten Jahren kontinuierlich

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Bodenschätze

Uganda verfügt über umfangreiche Rohstoffvorkommen, u. a. von Gold, Eisenerz, Kupfer, Coltan,

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Industrie

Der Anteil des Industriesektors am BIP wächst kontinuierlich und beträgt (2017)

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Verkehr

Aufgrund seiner Binnenlage ist Ugandas Verkehrspolitik auf die Transitwege zum Indischen Ozean ausgerichtet. Der mit Abstand wichtigste

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Geschichte

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Alte Königreiche

Seit dem 10. Jahrhundert bildeten bantusprachige Gruppen im heutigen Gebiet von Uganda kleine Agrarstaaten. Um 1350 erfolgte die Gründung

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Von der Kolonie zum unabhängigen Staat

Ab 1840 nahm der bugandische Kabaka (König) Mutesa I. Beziehungen zu arabischen Elfenbein- und Sklavenhändlern von der Ostküste Afrikas auf. Wenig später erreichten europäische Reisende den Hof des Kabaka, der sowohl christlichen Missionskirchen als auch dem Islam Zugang gewährte. Die Rivalität der Kolonialmächte Frankreich, Großbritannien und Deutschland wurde 1890 zugunsten Großbritanniens entschieden, das Buganda 1894

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Terror und Bürgerkrieg

Nach dem Vorbild Tansanias wandte sich Obote einem undoktrinären Sozialismus zu; er verstaatlichte Banken und zahlreiche Industriebetriebe. Der zunehmend autoritäre Kurs Obotes (Einführung des Einparteienstaates, Verbot aller Parteien außer dem UPC) sowie der Dauerkonflikt v. a. zwischen den politischen Kräften in Buganda und der Zentralregierung lösten eine

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Auf dem Weg zur Demokratie?

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Demokratische Reformen unter Museveni

Im Juli 1985 wurde Präsident Obote (der nach Sambia ins Exil ging) durch einen Militärputsch unter T. Okello (* 1914, † 1996) gestürzt. Das NRM verstärkte seine Militäraktionen und konnte im Januar 1986 Kampala einnehmen. Neuer Staatspräsident wurde Y. Museveni, der marktwirtschaftlich orientierte Wirtschaftsreformen und einen Demokratisierungsprozess einleitete. Im Februar

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Rückkehr zu einem autoritärem Regime

Nach einer Verfassungsänderung, die es dem Präsidenten nun ermöglichte, für eine weitere Amtszeit zu kandidieren, fanden im Februar 2006 die ersten Parlaments- und Präsidentschaftswahlen seit 1980 statt, bei denen mehrere Parteien bzw. Kandidaten offiziell zugelassen waren. Aus den Wahlen ging das regierende NRM siegreich hervor; gleichzeitig wurde Präsident Museveni für weitere fünf Jahre im Amt bestätigt.

Nach 18 Jahren Bürgerkrieg im Norden des Landes zwischen LRA und Regierungstruppen, der schätzungsweise etwa 100 000 Tote und etwa 2 Mio. Flüchtlinge gefordert hatte, fanden

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Kultur

Als Vielvölkerstaat besitzt Uganda ein sehr facettenreiches Kulturleben. Traditionelles Handwerk, Musik, Tanz und Theater zeigen die Einflüsse der alten Königreiche. Die Volkskunst, die der Buganda-König fördert, findet ihr spirituelles Zentrum in der

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Literatur

Eberth, A. (Hrsg.), Kaiser, A. (Hrsg.), Ostafrika: Kenia, Tansania, Uganda, Ruanda,
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Quellenangabe
Brockhaus, Uganda. http://brockhaus.at/ecs/enzy/article/uganda