Drama [griechisch »Handlung«] das, -s/...men,  Theater: literarische Großform, deren Texte auf eine Inszenierung im Theater hin angelegt sind. Die Handlung

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Gattungen

Nach der Zielrichtung eines Dramas kann man verschiedene Gattungen unterscheiden: die Tragödie (Trauerspiel) zeigt das Scheitern des Helden; die Komödie (Lustspiel)

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Aufbau

Das klassische Drama wird nach spätantikem Muster in fünf (Tragödie) oder drei

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Ästhetik

Zentraler Bezugspunkt der Theorie von Wirkung und Struktur des Dramas ist die Poetik des Aristoteles mit ihren Aussagen über die Tragödie. Wesentliche Begriffe sind Mimesis (später meist als Nachahmung gedeutet) und Katharsis (verstanden als »Reinigung« von Affekten) sowie die Ansätze zu einer Lehre der drei Einheiten: des Ortes, der Zeit und der Handlung. Ein

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Geschichte

Antike: Die Anfänge des europäischen Dramas liegen in der griechischen Antike. Das Drama entwickelte sich als Teil des Dionysoskultes aus dem Chorgesang (Dithyrambos). Die Stoffe sind zumeist der mythologischen Überlieferung entnommen. Nach Entstehungsgeschichte und Aufführungspraxis eng mit der Tragödie verknüpft war das Satyrspiel. Die Komödie entstand aus der Verbindung dionysischer Maskenzüge mit Stegreifspielen (Hauptvertreter der alten Komödie war Aristophanes, der jüngeren Komödie Menander). Das römische Drama stellte im Wesentlichen eine Übernahme des griechischen Dramas dar. Die Tragödie des Seneca wirkte

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Werke

Weiterführende Literatur:

Theorie:
M. Strässner: Analytisches Drama (1980);
Deutsche Dramentheorien, hg. v. R. Grimm, 2 Bde. (31981);
Einführung ins Drama, bearbeitet v. N. Greiner u. a., 2 Bde. (1982);
M. Kesting: Das epische Theater. Zur Struktur des
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Quellenangabe
Brockhaus, Drama (Theater). http://brockhaus.at/ecs/enzy/article/drama-theater